Ein Märchen im Reifrock von Madame Leprince de Beaumont
ab 4 Jahren
Ein reicher Kaufmann, Vater von drei Töchtern verliert sein ganzes Hab und Gut und es bleibt der Familie nur ein winziges Häuschen übrig.
Eines Tages wird er zum Hafen gerufen. Eins seiner verloren geglaubten Schiffe sei dort.
Aus Freude darüber will er jeder seiner Töchter einen Wunsch erfüllen. Die zwei älteren Schwestern, Lisette und Ninette, sind eitel und wünschen sich Kleider und Juwelen, die Jüngste, genannt Tausendschön bittet um eine Rose vom Wegesrand.
Aber genau diese Rose, die der Vater pflückt, ist die Lieblingsrose eines hässlichen Tieres, das im Schloß, tief im Wald wohnt. Das hässliche Tier nimmt den Vater gefangen und läßt ihn nur unter der Bedingung frei, dass eine seiner Töchter seinen Platz einnimmt.
Tausendschön hält das Versprechen und geht zum Tier. Obwohl das Mädchen von der Hässlichkeit des Tieres abgestoßen ist, erkennt sie seine Gutherzigkeit und kann es schließlich durch ihre bedingungslose Liebe von seiner schrecklichen Gestalt erlösen.
Mit pfiffigem Witz und feinsinnigem Gespür für die unterschiedlichen Charaktere wird das klassische Thema um vordergründige oder wahrhafte Schönheit gezeigt.
Gemäß der Entstehung des Märchens im 18. Jahrhundert ist die Bühne in einem prächtig schillernden Reifrock untergebracht. Kunstvoll geschnitzte Fadenmarionetten entführen die Zuschauer in die damalige Zeit.
Spielform:
Eine riesengroße Spieluhr bildet den Rahmen für dieses romantische Märchen. Die komplette Bühne findet Platz im Reifrock der Spielerin. Ein nostalgisches Vergnügen mit prächtigen Bühnenprospekten, die sich vor den Augen der Zuschauer wandeln. Die Maus Cupido versucht Tausendschön zu helfen und sorgt dabei für allerhand Aufregung.
Figuren:
Klassische Figuren nach dem Prinzip böhmischer Stabmarionetten, prachtvoll ausgestattet mit Gehrock und perlenbestickten Kleidern präsentieren diesen vielfach dramatisierten Stoff der Jahrhundertwende.
Es treten auf:
Die schöne und unerschrockene Heldin, die neidischen Schwestern, der leicht sentimentale Vater, das hässliche Tier, Fledermaus, Huhn und die Maus Cupido.
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Darstellerin |
Britt Wolfgramm |
| Regie |
Claire Lütcke |
| Figuren / Bühne |
Christian Schweiger |
| Kostüme |
Kerstin Joschi |
| Bühnentechnik |
Mathias M. Müller-Wolfgramm |
| Bühnenmalerei |
Rike Glandorf |
| Musik |
Karl F. Parnow-Kloth |
| Fotos |
Mathias M. Müller-Wolfgramm |
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Die Presse schreibt:
Magie und Poesie für Auge, Ohr und Seele.
Die "Eine-Frau-Show" von Darstellerin Britt Wolfgramm bot eine Geschichte voller Magie und Poesie. In wechselnder Stimm- und Stimmungslage spielte sie alle Figuren selbst und verblüffte mit originellen Ideen.
Neustädter Zeitung
Die jahrelange Praxis macht sich bezahlt: mit routinierter Fingerfertigkeit hauchte die Figurenspielerin bei ihrer Show den klassischen Figuren nach dem Prinzip der böhmischen Stabmarionetten auf unterhaltsame Weise Leben ein. Souverän spielte sie die Figuren, beeindruckte mit rasantem Stimmlagenwechsel, sparte nicht mit Humor und gab immer wieder Kostproben ihrer erfrischenden Spontaneität zum Besten. „ Wirklich toll, sehr kreativ“ urteilten viele Gäste.
Weser Kurier
Das Besondere an dieser Aufführung ist die Bühne selbst, die die Spielerin unter ihrem Reifrock trägt, zumindest erzeugt sie die Illusion. Den Zugang zu den Kindern findet Britt Wolfgramm durch ihre zeitgerechte Sprache, die sie besonders der Maus in den Mund legt.
Tageszeitung Gernsbach
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Technik am Auftrittsort
| Spielfläche |
4 Meter Breite, 4 Meter Tiefe |
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| Raumhöhe |
möglichst mind. 3 Meter |
| Stromanschluß |
230 Volt, 16 Ampere |
| Licht |
unsere eigene Beleuchtungsanlage |
| Aufbau |
90 Minuten |
| Abbau |
60 Minuten |
| Aufführungsdauer |
ca. 50 Minuten |
| Pause |
bei 2 Vorstellungen mind. 15 Min |
| Honorar |
nach Vereinbarung |
Diese Inszenierung wurde gefördert durch das Kulturbüro der Stadt Hannover, die Niedersächsische Lottostiftung und das Land Niedersachsen.